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Werke, Tracks und VÖ: Sauber bleiben!

Das Lied, der Song, der Track, das Stück, das Werk, die Musik, der Titel... ja, was denn nun? Unsaubere Terminologie mag sich wie eine Kleinigkeit anhören, ist aber die Ursache mannigfaltiger Probleme und Ärgernisse. Absolut vermeidbar, wie dieser Blog-Eintrag zeigt.

von Patrick Thomas, ALV

Ein Werk (Komposition mit GEMA Werkfassungsnummer) ist Grundlage für beliebig viele Tracks (Audio-Aufnahmen mit ISRC) und die wiederum sind auf beliebig vielen Veröffentlichungen (Alben mit EAN, die Umsatz bringen). Das Prinzip? DRY don't repeat yourself.
Ein Werk (Komposition mit GEMA Werkfassungsnummer) ist Grundlage für beliebig viele Tracks (Audio-Aufnahmen mit ISRC) und die wiederum sind auf beliebig vielen Veröffentlichungen (Alben mit EAN, die Umsatz bringen). Das Prinzip? DRY don't repeat yourself.

Als wir vor über 10 Jahren mit ALV begannen, wurden uns zig Begriffe für meist ein und dasselbe um die Ohren geschleudert. Nicht selten waren sich die beteiligten Parteien der Musikverlage und Labels selber nicht ganz sicher, was ihr Gegenüber genau meinte.

 

Dennoch wurde sich bedeutungsschwer zugenickt, während wir mit großen Augen ratlos zusahen und immer wieder nachhakten. Um dann leider festzustellen, dass man aneinander vorbeigeredet hatte und von vorne anzufangen.

 

Es ging nicht um kompliziertere Konzepte wie Refundierungen, Retouren-Rücklagen und Subverlags-Collection-Anteile, sondern um basics: der Track, das Werk.

 

Wir haben daraufhin beschlossen, drei Begriffe exklusiv zu nutzen, in ihrer Funktion und in ihren Zusammenhängen zu definieren, und daran nicht mehr zu rütteln: 

  • Werke
  • Tracks 
  • VÖ (Veröffentlichungen)

Dieses stringente Datenmodell liegt ganz ALV zugrunde und erklärt, warum ALV so funktioniert wie es funktioniert. Es basiert darauf, dass Verlags- und Labeldaten zwar getrennt abgelegt aber logisch miteinander verknüpft sind. Alles, was abrechnungstechnisch relevant ist, hat seinen spezifischen Platz.

Was ist der Unterschied zwischen Werken und Tracks?

Ein Werk ist eine musikalische Komposition, mit oder ohne Text. Das Arbeitsergebnis ist das Notenblatt. Urheber sind die Komponisten und Textdichter (sowie ggf. Bearbeiter). Urheber können von Musikverlagen vertreten werden. Ein Track ist eine Audio-Aufnahme, meist aus dem Studio. Das Arbeitsergebnis ist der WAV-Master, eine Audiodatei. Künstler sind die Sänger und Musiker (sowie ggf. Produzenten). Künstler können von Labels vertreten werden.

 

Was sind Singer-Songwriter?

Wenn Künstler und Urheber ein und dieselbe Person sind, dann spricht man von Singer-Songwritern.

 

Warum trennt ALV die Werk- und Track-Daten so streng?

Dass übergreifende Prinzip heißt DRY: don't repeat yourself, d.h. keine Doubletten, keine Daten doppelt im System haben. Wenn man stattdessen bei jedem Track die Urheber-Daten erneut eintragen würde, hätte man gegen das DRY-Prinzip verstoßen und bei der kleinsten Änderung oder einem zu korrigierenden Datenfehler Probleme mit Datenmüll. Ditto wenn jeder Track mehrfach angelegt würde, nur weil er in mehreren Alben, Bundles, Compilations, Kopplungen (da haben wir es wieder, mit den Begriffen) vorkommt.

 

Saubere Copyright- und Metadaten sind das Gold des 21. Jahrhunderts. Ohne sie können Vertragskonditionen nicht digitalisiert und kann nicht sauber abgerechnet werden. Eine klare Terminologie ist die Grundlage.



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