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ALV-Verträge für GEMA-Autoren: Wann braucht es die?

Als Musikverleger frage ich mich: wann und warum muss ich in ALV Verträge für meine Autoren anlegen, die GEMA-Mitglieder sind? Eigentlich gar nicht, denn sie bekommen ihre Tantiemen ja direkt von der GEMA. Doch gibt es drei Fälle, wo dies dennoch unerlässlich ist.

von Patrick Thomas, ALV

Wann müsst ihr eigentlich Verträge für GEMA-Autoren anlegen? Prinzipiell erst mal nicht, weil diese Autoren ja GEMA Mitglieder sind und ihre Tantiemen direkt von der GEMA erhalten, ihr habt an sie erstmal nichts abzurechnen. Doch gibt drei Fälle, wo dies anders ist:

  • Refundierungen
  • Auslandsgelder und Direktvergaben (Synchs...)
  • BG9-Sonderkonto-Gelder

Der erste Fall ist die sogenannte Refundierungsvereinbarung, d.h. dass ihr von Eurem Verlagsanteil etwas an den Autor abgeben müsst. Für ALV muss dazu der Autor auch tatsächlich einer der Beteiligten am Werk sein (wenn es sich um einen "fremden Dritten" handelt, ist es für ALV keine Refundierung sondern bsp. eine Provisionsvereinbarung) und von Euch UVZ-vertreten werden (UVZ = es muss eine Urheber-Verleger-Zuordnung eingetragen sein).

 

Der zweite Fall betrifft was wir "SVD-Gelder" nennen: Subverlags- und Auslandseinnahmen sowie Direktvergaben wie Synchs und Abdruckrechte. Die laufen nicht über die GEMA und müsst ihr mit ALV an Eure Urheber (und administrierten Verlage) abrechnen. Das "SV" steht zwar für "Subverlag" doch gelten für ALV auch SUISA- und AKM-Tantiemen beispielsweise als Auslandsgelder.

Top: ALV relativiert sowohl Refundierungen als auch SVD-Splits anhand der Werkanteile der Autoren. Das bedeutet, dass ihr nicht für jede Beteiligtenkonstellation, wo Urheber unterschiedliche Prozentsätze am Werk halten, eigene Verträge eintragen müsst, sondern dass ALV den im Vertrag eingetragenen Split% anhand der relativen Anteile der Autoren am Werk gewichtet.

 

Der dritte Fall sollte eigentlich gar nicht sein: GEMA BG9-Sonderkontogelder für GEMA-Autoren ("die kriegen ihre GEMA-Tantiemen doch direkt von der GEMA?"), die bei Euch als Verlag aufschlagen. Das passiert inzwischen häufiger, u.a. im Kontext von Online-Erlösen. Auch für diesen Spezialfall hat ALV eine Lösung, mehr dazu im untenstehenden Video.

 

Die gute Nachricht: ihr benötigt für die drei Fälle nicht drei Verträge, alle Konditionen können in separate Vertragszeilen desselben Autorenvertrages eingetragen bzw. im BG9-Fall durch eine Option im A-Z-Bereich gelöst werden. Wie das praktisch funktioniert zeigt das nachfolgende, kurze Video in anschaulicher Weise.




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